Achtsamkeit. Mitgefühl. Jetzt!

Es ist gerade das Thema der Stunde: Mitgefühl, als gleichbedeutend mit Gerechtigkeit, Voraussetzung zum Überleben der Menschheit” the only force which can make humanity survive”

Hallo, Hochsensible,

Es ist gerade das Thema der Stunde: Mitgefühl, als gleichbedeutend mit Gerechtigkeit,
Voraussetzung zum Überleben der Menschheit” the only force which can make humanity
survive” (Tanja Singer,Social Neuroscience Lab der Max-Planck-Gesellschaft), auch als
“Kraft, der es bedurft hätte, eine mittel- und langfristige Katastrophe zu moderaten kurz- und
mittelfristigen Kosten abzuwenden” (Thomas Metzinger, “Würde, Selbstmitgefühl und das
menschliche Selbstmodell, aus “Bewusstseinskultur”). Mitgefühl ist kein unverbindlicher
Impuls, Leid zu sehen und nichts zu tun, sondern eine Notwendigkeit umzudenken und zu
handeln.

Was ist Mitgefühl?

Mitgefühl ist ein Instinkt, den Kinder bereits vor Erlernen sozialer Regeln unter Beweis
stellen, es ist angeboren und Ausdruck für “the best of humanity”.

Mitgefühl ist eine mächtige Kraft, die uns befähigt, sich Leiden zuzuwenden, die Kraft,
damit umzugehen und die Weisheit, Leiden zu vermeiden.

Mitgefühl ist essenziell– ihm verdanken wir das (bisherige) Überleben unserer Gattung. Ihm verdanken wir auch, dass wir Ressourcen teilen, kreativ sind im Entwickeln von Ideen und Erfindungen und Prinzipien in medizinischer Forschung und bei der Verteidigung von Menschenrechten zum Beispiel, Errungenschaften, die Aber und Abermillionen von
Menschenleben das Überleben gesichert haben.

Was hat uns gehindert, umzudenken und zu handeln?

Zweckoptimismus, Bequemlichkeit, Opportunismus, Verstrickung in materialistisches
Denken, mangelnde Kreativität, mangelnder Druck, fehlendes Bewusstsein und fehlende
Leitbilder sowie mangelnde Sensibilität. Was können wir tun?

Achtsamkeit und Meditation sind ein Weg, der „aufrichtige Absicht und auch den Mut“
erfordert (Metzinger), sich selbst gegenüber ehrlich zu sein. Diese tendenzielle Absicht
zur Aufrichtigkeit, zur Ehrlichkeit, vor allem sich selbst gegenüber, aber auch Offenheit,
Echtheit, auch angesichts von eigenem und fremdem Leid, Problemen, Erfahrungen, möchte
ich für alle Achtsamkeit Praktizierenden voraussetzen, wie auch das tiefe Suchen nach
Erkenntnis, Mitgefühl und Liebe.

Kabat-Zinn, der Begründer der MBSR-Schule (achtsamkeitsbasierte Stressbewältigung)
erwähnt das Zusammengehen von mindfulness und heartfulness. Wobei hier gemeint ist,
dass wir in der Achtsamkeit nicht nur bewusst, präsent im Augenblick, offen nach der
Erkenntnis suchend, nicht urteilend sind, sondern dass wir Situationen, Gefühle, Zustände
nicht mit Vor-Urteilen belegen, sondern ihnen Gerechtigkeit widerfahren lassen- fokussiert
und bewusst wie auch mitfühlend, freundlich und liebevoll. Das kann gelingen mit einer
Geisteshaltung, die diese Gelassenheit ermöglicht, mit Einsicht und mit Distanz zu unserem
Stress, sei es Überreizung, emotional, körperlich oder psychisch, geistig oder sensorisch.
Das gilt für Mitmenschen (Mitgefühl) wie auch uns selbst (Selbstmitgefühl). Selbstmitgefühl
baut auf und motiviert – im Gegensatz zu einem negativen Umgang mit uns selbst, der
niedermacht, statt zu ermutigen und aufzurichten.


Selbst mitfühlende Achtsamkeit bedeutet, uns zu ermutigen, uns zu akzeptieren, auch in
unglücklichen, traurigen und schwierigen Momenten. In unserer wie auch in vielen anderen Kulturen ist es nicht selbstverständlich, Schwächen, Misserfolge, Traurigkeit und Stress als menschliche, normale Zustände zu akzeptieren – und mit ihnen liebevoll, umarmend und konstruktiv umzugehen.


Und nun zu den Hochsensiblen:

Was bei normal Sensiblen gilt, trifft besonders auf Hochsensible zu, denn sie sind besonders betroffen von Stressgeschehen- im ganz positiven Sinne. Sie nehmen stark wahr, empfinden stark, sind intuitiv und verletzlich, dabei durchaus spirituell, humanistisch orientiertem Denken zugeneigt, und ihr Streben ist nicht vorrangig auf materiellen ‘Erfolg ausgerichtet- das macht ihre Stärke aus, wenn man sie agieren lässt- in Gruppen, in Teams, in der Beratung, in der gesellschaftlichen Krise. Sie sind im Grunde die idealen Wegbereiter für ein aktives Einstehen für eine gute Welt.

Wenn du dich für ein sensibles Zusammenleben mit Mitgefühl, Achtsamkeit und Offenheit
erwärmen kannst, bietet dir mein Online-Kurs Inspiration und Anleitung. Wie du dich mit
Meditationen zu Achtsamkeit, sanftem Yoga und Selbstmitgefühl, Materialien, Übungen, Tipps für den Alltag und Gesprächen informieren, stärken, auf den Weg zu deinem
achtsamen, bewussten Ich machen kannst, erfährst du auch auf meiner Website. Da findest
du alles Wissenswerte über meinen Online-Kurs Achtsamkeit für Hochsensible.
Er spricht auch Menschen an, deren Lebenssituation sie besonders verletzlich und
dünnhäutig macht.


NEU


Deshalb habe ich einen neuen „Knopf“ Beratung meiner Webseite hinzugefügt.
Ihr könnt einen Kurs „Achtsamkeit für Hochsensible“ (Erwachsene) und auch eine Beratung für 50+ buchen oder beide. Bei 50+ habe ich meine Altersgruppe im Visier, die manchmal weise, manchmal einfach vieles erlebt und erlebt hat, was behutsam und sensibel mitgeteilt werden will.