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			<title><![CDATA[Herrschaft der Alten...]]></title>
			<author><![CDATA[Vief Schmidt]]></author>
			<category domain="https://vief-schmidt.de/blog/index.php?category="><![CDATA[]]></category>
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			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000007"><div> 				</div><div> 			</div><div><span class="fs14lh1-5">In einem früheren Blog habe ich geschrieben, dass wir Älteren für die Zukunft der Jugend Sorge tragen müssen. Diesen Standpunkt vertrete ich nach wie vor. Es stimmt auch, dass in Deutschland jede zweite Person älter ist als 45, und das stellt alle Menschen vor große Aufgaben und Pflichten, u.a. die Pflicht zur Sachlichkeit. Nun zuerst einmal zum Märchen vom Kampf der Generationen.</span><br></div><div><span class="fs14lh1-5"><br></span></div><div> 				</div> 				<div data-id="bc73931" data-element_type="widget" data-widget_type="theme-post-content.default"><div> 				</div><div><div> 					</div><div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="2029" data-elementor-post-type="post"> 						<section data-id="65ac988b" data-element_type="section"> 						<div> 					</div><div> 			</div><div> 						</div><div> 				</div><div> 							 </div><div>Liebe Leserinnen, liebe Leser,</div><div> &nbsp;</div><div><br>Da wird mitgemeint, mitkommuniziert, mitdiskriminiert, da wird von “Rentnerdemokratie”<br>(Altbundespräsident &nbsp;Roman Herzog, Interview mit Bild 2008) geschwurbelt,dass alle Parteien &nbsp;überproportional die Interessen der Alten berücksichtigen würden &nbsp;etc.etc.</div><div> </div><div><br>Die Professorin für Politische Soziologie, Silke van Dyk, de-koboldisiert diesen<br>diskriminierenden &nbsp;Krisen-Heraufbeschwörungs- Sprech, indem sie darauf hinweist, dass &nbsp;allein das Begriffsrepertoire – Vergreisung, Gerontokratie, &nbsp;Überalterung, eine Krisenerzählung ist, dass der wissenschaftliche &nbsp;Begriff “Alterung” sei.<br>Also mein Kommentar: ein typisches Beispiel &nbsp;für die mangelnde Bereitschaft in Teilen der Bevölkerung und der &nbsp;Politik, Entwicklungen sachlich zu benennen, eine Tendenz, die wir<br>alle, ob jung oder alt, bemerken und die wir kritisch reflektieren und vermeiden sollten- aber,<br>wie C, G. Jung an einer Stelle so klug sinngemäß bemerkt hat: Urteilen fällt leicht, Denken<br>fällt schwer.</div><div> </div><div><br>Dass die Wahrnehmung vom großen, überproportionalen Einfluss der &nbsp;älteren Menschen (Ja, es handelt sich um Menschen!) nicht den &nbsp;Gegebenheiten entspricht: Der Anteil dieser Bevölkerungsgruppe wird &nbsp;überschätzt, der Anteil der Pflegebedürftigen massiv unterschätzt.<br>Interessant ist aus meiner Erfahrung, dass ich häufig, u.a. im französischen Fernsehen sehr<br>empathische &nbsp;Sendungen über das Elend, die Einsamkeit, die Verwahrlosung dieser &nbsp;benachteiligten Gruppen erlebe. Laut Antidiskriminierungsstelle des &nbsp;Bundes ist die Wahrnehmung in der Bevölkerung verbreitet, ältere &nbsp;Menschen gehörten zur eher konservativen Wählerschaft, denen vorrangig &nbsp;altersspezifische Interessen am Herzen lägen.<br>Gegen das Bild der &nbsp;opportunistisch wählenden Rentnerinnen und Rentner spricht die Tatsache, &nbsp;dass das Bild einer angeblich nicht gesamtpolitisch denkenden &nbsp;Altersgruppe nicht aufrechtzuerhalten ist- auch angesichts der Tatsache, &nbsp;dass die Altenpflege chronisch<br>unterfinanziert ist und immer wieder zu Recht ein Pflegenotstand ausgerufen wird.</div><div> </div><div><br>Und überhaupt Pflege- übernehmen nicht die Älteren Aufgaben der Fürsorge für die<br>Nachkommen ihrer Kinder und Kindeskinder, weil immer noch viele Kinder auf die Omis und<br>Opis &nbsp;absolut angewiesen sind, damit die jüngere Familie nicht &nbsp;auseinanderbricht vor Überforderung? Oder die Scherben gekittet werden? &nbsp;Und auch nochmal Thema<br>Pflegenotstand: Meist übernehmen doch die &nbsp;Frauen (ja, oft auch die Männer), die Fürsorge für gebrechliche Eltern &nbsp;und Verwandte oder Partner.innen, die sie selbstverständlich und<br>aufopferungsvoll betreuen. Es wird einfach als kulturelle Pflicht gesehen, die Rolle vor allem<br>der Frauen (natürlich aller Verwandten, die pflegen) wird somit endlos fortgeschrieben,<br>selbst wenn es physisch, psychisch, materiell und humanitär häufigst eine Überforderung<br>darstellt.</div><div> </div><div><br>Da ist doch der Verdacht angebracht und naheliegend, dass es sich um einen<br>herbeigeredeten Generationenkonflikt dreht, und, wie es im Tagesspiegel-Artikel<br>(Tagesspiegel, Montag 17.Juli 23)absolut passend heißt, durchzieht vor allem auch die<br>Spaltung zwischen privilegiert und bedürftig alle Altersgruppen- und das ist keine private<br>Aufgabe!</div><div> &nbsp;</div><div>Ist das Thema Alter und Hochsensibilität auch ein Thema für dich? Dann melde dich gleich zu einem kostenlosen Kennenlerngespräch mit mir an.</div><div> </div><div>Es grüßt herzlich </div><div> </div><div>Gerlind</div><div> 						</div><div> 				</div><div> 					</div><div> 		</div><div> 					</div><div> 		</div><div></div></section> 				</div> 				</div></div></div>]]></description>
			<pubDate>Mon, 09 Dec 2024 00:36:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Hochsensibel durchs Leben gehen]]></title>
			<author><![CDATA[Vief Schmidt]]></author>
			<category domain="https://vief-schmidt.de/blog/index.php?category="><![CDATA[]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000006"><div> 				</div><div><span class="fs12lh1-5">Raus aus der Reizflut und rein ins gelassene Leben! &nbsp;Ein guter Freund hat mir ein Geschenk gemacht, mit diesem Gedicht von Hilde Domin: &nbsp;&nbsp;Nicht müde werden Nicht müde werden sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten.</span></div><div><span class="fs12lh1-5"><br></span></div><div> 				</div> 				<div> 				</div><div> 					</div><div> 				</div><div> 					</div><div> 				</div><div> 				</div><div> 							 </div><div><span class="fs12lh1-5">Dieses Gedicht habe ich in meinem Herzen und in meinem Kopf, gerade &nbsp;wenn ich als Hochsensible meine dünnen Grenzen spüre, wenn ich, wie bei &nbsp;Rilke nachzulesen, jetzt, wo noch Sommer ist, drohe in Melancholie zu &nbsp;verfallen („Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr wer jetzt &nbsp;allein ist, wird es lange bleiben”)<br>Und vergesse, dass die Köstlichkeiten des Augenblicks- Wachen, Lesen, lange Briefe<br>schreiben und den Zauber der Natur genießen, es wert sind, auch mal auf Wilhelm Busch zu hören, der gesagt hat <strong>„Stets findet Überraschung statt. Da, wo man’s nicht erwartet hat”.</strong></span></div><div> </div><div><span class="fs12lh1-5"><strong>Das heißt:</strong><br>Vertrauen auf das, was uns im Jetzt &nbsp;widerfährt und offen sein. Hören wir auch auf die kluge Forscherin Imi &nbsp;Lo, die so passend schreibt, es gehe bei dem Kultivieren von Achtsamkeit &nbsp;“darum, den <strong>Raum für Emotionen</strong> zu schaffen, nicht &nbsp;darum, Gedanken und Gefühle loszuwerden”. Das heißt, wir dürfen lernen, &nbsp;den Gedanken und Gefühlen den Raum zu geben, wo sie kommen und gehen &nbsp;können, wo wir Vertrauen in uns statt Angst pflegen lernen.<br>Statt &nbsp;unsere Emotionen zu bewerten, wegzuschieben, weghaben wollen, leugnen, &nbsp;geht es darum zu erkennen, dass sie uns mal geholfen haben, uns zu &nbsp;wehren, dazustehen, Grenzen zu achten, nach einem Muster (Rückzug, &nbsp;Kampf, Leugnung), das heute oft nicht mehr dienlich ist. Was sagen sie &nbsp;uns- unsere Gedanken und Gefühle- jetzt, wo wir erwachsen sind?</span></div><div> </div><div><span class="fs12lh1-5">Akzeptieren, erkennen, dass das Wegschieben zwar verständlich, wie &nbsp;ein frühes Warnschild aus der Kindheit: „Achtung, auf der Hut sein!“ &nbsp;ist, das aber für die Bewältigung heute oft nicht mehr dienlich ist. &nbsp;Achtsamkeitsübungen sind auch eine Methode, Stress abzubauen und &nbsp;Lebensfreude, Selbstwert, Bewusstheit und emotionale Intelligenz zu &nbsp;fördern und freundlich für uns Verantwortung zu übernehmen.</span></div><div> </div><div><span class="fs12lh1-5">Wenn uns das gelingt, können wir <strong>Dankbarkeit statt Angst</strong> <strong>entwickeln</strong> und uns sagen<br>„Heute strebe ich mit einem Gefühl der Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit danach,<br><strong>offen für alles</strong> zu bleiben,<strong> was es zu sehen, zu hören, zu fühlen und zu erfahren gibt</strong>“.<br>Dann fühlen wir Offenheit, Verbundenheit mit uns, Freundinnen und Freunden, unserer Familie, Zeitgenoss.inn.en, dem Leben.<br>Mit Mitgefühl und Selbstmitgefühl und Liebe. „Liebe und Mitgefühl“, so der Dalai Lama,<br>“sind kein Luxus, sondern etwas Notwendiges. Ohne sie kann die Menschheit nicht<br>überleben”</span></div><div> &nbsp;</div><div><span class="fs12lh1-5">Und, mit Imi Lo, geht es auch darum, das <strong>Licht in sich zu umarmen</strong>. &nbsp;Dieses Licht fördern wir, wenn wir den Zauber der Gegenwart wahrnehmen &nbsp;und genießen- indem wir uns um uns kümmern- den Zauber der Natur, von &nbsp;‘Bewegung, Verbindung mit Mensch und Kunst und indem wir uns unserem &nbsp;Innern, unseren Ressourcen, unseren ‘Gaben öffnen, Tag für Tag.</span></div><div> </div><div><span class="fs12lh1-5">Wie das geht, erfahrt Ihr in meinem <strong>Coaching</strong>, auch für Hochsensible ab 50 (damit inhaltlich zusammenhängend gibt es auch meinen <strong>Onlinekurs</strong> “Achtsamkeit für Hochsensible”), meinen <strong>Blogs</strong> und meinem <strong>Newsletter</strong>, &nbsp;in dem Ihr alles findet, was für Hochsensible im Beruf und im Leben &nbsp;wichtig ist – von Stress über Wahrnehmungen, Vertrauen, Selbstwert, &nbsp;Grenzen und Potenzial bis zu einem gesunden Leben, mit Tipps, Übungen, &nbsp;Meditationen, Anleitungen fürs tägliche Achtsam sein. Ohne den inneren &nbsp;Antreiber, ohne das Gegenteil, den Bremser, der Euch hindert, in Fahrt &nbsp;zu kommen, weil da sowas wie Perfektionismus hemmt, mit mehr Mut, &nbsp;Schwung, Selbstvertrauen, ohne Scheuklappen, Euch Eures Werts bewusst, &nbsp;bereit, Euren Raum um Euch und in Euch zu verteidigen, im Bewusstsein &nbsp;Eurer Ressourcen, Kraft und Energie.</span></div><div> </div><div><span class="fs12lh1-5">Es grüßt dich herzlich</span></div><div> </div><div><span class="fs12lh1-5">Gerlind</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Sun, 08 Dec 2024 00:18:00 GMT</pubDate>
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